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Specta nimmt an Seminar für Abfallverwertung Teil
07.02.2019

Aktuell werden in Russland nur rund 20% der PET-Flaschen recycelt. Von diesen 20% werden 11% von Specta für die Herstellung von PET-Umreifungsbändern verwendet.
Es bleibt die Frage, wie diese Zahlen angehoben und das Vergraben von nützlichen Rohstoffen für die Industrie verhindert werden kann. Dieses und viele andere Themen wurden auf einem zweitägigen Seminar für Abfallverwertung behandelt, welches vom finnischen Konsulat in Moskau und Sankt Petersburg organisiert wurde.

Russische und ausländische Wirtschaftsvertreter und Experten sprachen auf dem Treffen über ihre Erfahrungen in der Abfallwirtschaft. Interessant ist hierbei, dass Finnland weltweit führend im Bereich der Abfallverwertung ist. Nur 1% der dortigen Abfälle werden auf Deponien entsorgt, während der Rest der Energiegewinnung zugute kommt oder für die Herstellung von Kleidung, Geschirr usw. Verwendet wird.

Im Gegensatz hierzu steht Russland erst am Anfang dieses Weges. Speziell deshalb weckten die Vorträge von Unternehmensvertretern die bereits mit recycelbaren Materialien arbeiten besonderes Interesse. Einigkeit herrschte in der Tatsache dass das Hauptproblem im Fehlen eines einheitlich organisierten Netzes für die Abfalltrennung und im fehlenden Umweltbewusstsein der Bevölkerung liegt. Bis zum Ende des Jahres planen jedoch alle russischen Städte die Einführung der Abfalltrennung um die Situation in diesem Bereich grundlegend zu ändern.

Erik Helin, Präsident der Unternehmensgruppe SPECTA informierte die Teilnehmer, dass SPECTA täglich 1,5 Mio. Flaschen recycelt und zu PET-Umreifungsbändern weiterverarbeitet. Die Nachfrage ist indessen so groß, dass Specta mit Rohstoffmangel konfrontiert wird.

“Heute können wir die Produktion von Kunststoffverpackungsband nicht ausweiten, da die Nachfrage nach Kunststoffflaschen in den letzten Jahren gestiegen ist und die Flaschensammlung nicht zugenommen hat. Dies hat zu einer fast 50%igen Kostenerhöhung für die PET-Flasche geführt!”

– Erik Helin, Präsident der Unternehmensgruppe Specta

Nach Ansicht von Herrn Helin ändert sich die Situation jedoch bereits in diesem Jahr zum Besseren – regionale Betreiber arbeiten aktiv in den Städten und es besteht die Hoffnung, dass die Zahl der von ihnen gesammelten PET-Flaschen steigt.

Die Erfahrung von SPECTA auf dem Gebiet der Verarbeitung dieser Produkte ist einzigartig für Russland – in kurzer Zeit hat das Unternehmen einen kompletten Produktionszyklus für die Kunststoffverarbeitung geschaffen: Die gesammelten Flaschen werden in einem eigenen Abfallbehandlungskomplex zu sogenannten Flocken verarbeitet, und aus dem daraus gewonnenen Rohstoff entsteht ein starkes Kunststoff-verpackungsband, das in Russland und im Ausland gefragt ist. Heute sind aktive Verbraucher von PET-Bändern viele Großunternehmen, darunter Firmen wie NLMK, IKEA, KNAUF und andere.

Trotz der Bemühungen des Unternehmens werden immer noch 80% der Kunststoffe in Russland auf Deponien gelagert und belasten so die Umwelt. Aktuell gibt es nur wenige Firmen wie SPECTA, die bereit sind in das neue und komplexe Recycling-Geschäft zu investieren. Das Ziel des zweitätigen Seminars war es, russischen Kollegen die großen Perspektiven welche durch Mülltrennung entstehen zu eröffnen.

Erik Helin hofft, dass das positive Beispiel der SPECTA-Abfallwirtschaft in Russland andere Unternehmen dazu inspiriert sich diesem Thema ebenfalls anzunehmen und sich stärker zu engagieren.

The Deputy Ministr of Natural Resources and Environment of the Russian Federation V. Loginov and
The Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary of the Republic of Finland to the Russian Federation Mikko Hautala
at the seminar on waste recycling.

Erik Helin the President of Specta

Anne Lammila, Consul General of Finland in RF

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