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SPECTA und SVEZA unterzeichneten das von SEVERSTAL entwickelte Klima-Memorandum
02.12.2021

PAO Severstal, eines der weltweit größten vertikal integrierten Stahl- und Bergbauunternehmen, gibt zwei neue Partner bekannt, die dem Klima-Memorandum des Unternehmens „Gemeinsam für eine kohlenstoffarme Zukunft“ beigetreten sind. Das Memorandum hat zum Ziel, die weltweiten Bemühungen zur Verhinderung eines weiteren Klimawandels zu unterstützen.

Am 29. November unterzeichneten Vertreter von Severstal in der finnischen Botschaft in Moskau im Rahmen des finnisch-russischen Wirtschaftstreffens der ESG-Direktoren entsprechende Vereinbarungen mit SPECTA und Sveza. Bereits zuvor hatten sich Schneider Electric und Air Liquide dem Memorandum angeschlossen.

Der Klimawandel vollzieht sich derzeit mit einer Geschwindigkeit und in einem Ausmaß, das in der Geschichte der Menschheit noch nie dagewesen ist. Die negativen Auswirkungen auf eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, das gesellschaftliche Wohlergehen und die Erhaltung der Natur und der biologischen Vielfalt sind offensichtlich. Severstal ist einer der ersten Stahlproduzenten in Russland, der die Treibhausgasemissionen nach Scope 3 berücksichtigt. Das Unternehmen arbeitet auch eng mit Betrieben zusammen, die zur Verringerung der Emissionen in der Lieferkette von Severstal beitragen, um ihnen zu helfen, ihren Kohlendioxidausstoß zu verringern.

“Severstal widmet dem Klimawandel große Aufmerksamkeit und bemüht sich nicht nur um eine Minimierung seines CO2-Fußabdrucks, sondern versucht auch, neue Partner in gemeinsame Initiativen in diesem Bereich einzubinden. Ich freue mich mitzuerleben, dass die Wirtschaft unsere Initiative unterstützt hat, und die Zahl der Partner wächst und wird mit umweltbewussten Unternehmen und Organisationen, die unsere Bedenken hinsichtlich des Klimawandels teilen, weiter zunehmen”, sagte der Vorstandsvorsitzende von Severstal, Alexander Shevelev.

“Wir freuen uns darüber, Teil der Gemeinschaft der Unterzeichner des Klima-Memorandums zu sein. Sveza verfolgt eine Entwicklungsstrategie, in der die Grundsätze eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur und das Recht künftiger Generationen auf einen sauberen Planeten verankert sind. Wir nutzen alle verfügbaren Formate zur Einbeziehung von Interessengruppen, um positive Veränderungen im Hinblick auf die Reduzierung von Umweltbelastungen zu fördern. Es freut uns ganz besonders, dass wir dieses Dokument heute gemeinsam mit unseren bewährten Partnern Severstal und Specta unterzeichnen und unsere Zusammenarbeit auf einer neuen Ebene fortsetzen können”, so der Vorstandsvorsitzende von Sveza, Anatolij Frischman.

“Die Grundsätze der ESG wurden von der Specta-Gruppe von Anfang an bei der Organisation der Produktion von Verpackungsmaterialien in Kostroma berücksichtigt. Als Ergebnis der konsequenten und langfristig angelegten Unternehmenspolitik ist Specta auf dem besten Weg, klimaneutral zu werden. Das Unternehmen hat große Anstrengungen unternommen, um den Energieverbrauch pro Produktionseinheit zu senken. Außerdem ist es bei der Herstellung von Verpackungsband aus Polyester gelungen, die Recyclingquote auf 100 % zu erhöhen, was den hohen Grad des ökologischen Fußabdrucks belegt.

Die Zusammenarbeit von Specta mit Severstal und Sveza ist ein Musterbeispiel in Sachen Kreislaufwirtschaft. Diese einzigartige Struktur stärkt unsere Verbindung nicht nur auf geschäftlicher Ebene – sie hilft uns, in denselben Kategorien zu denken. Wir begrüßen die Initiative von Severstal, ein Klima-Memorandum für seine Partner zu erstellen. Dies ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie ein gemeinsames Ziel – die Erreichung von Kohlenstoffneutralität zur Bekämpfung der globalen Erwärmung – Unternehmen unterschiedlicher Größe zusammenbringt”, sagte Erik Helin, Präsident der Unternehmensgruppe Specta.

Das Memorandum enthält fünf Leitprinzipien und Empfehlungen für deren Umsetzung:

  • Einführung einer Agenda für den Klimawandel in die Praktiken der Unternehmensführung;
  • Ermittlung der Treibhausgasemissionen und Festlegung von Zielen für deren Reduzierung;
  • Bewältigung von Klimarisiken und Anpassung an den Klimawandel;
  • Unterstützung der Entwicklung und Umsetzung von kohlenstoffarmen Technologien;
  • Aufbau eines klimabewussten Engagements der Interessenvertreter.
 
 
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